Justizbau Frankfurt

Fast sieben Jahrzehnte im sozialen und gemeinnützigen genossenschaftlichen Woh- nungsbau beachtliche Erfolge zu feiern, ist alleine noch kein historischer Meilen- stein. Wenn aber in den ersten fast 50 Jahren davon, ausgehend von einer kleinen Gründer-Initiative von zunächst nur sechs Personen aus einer ganz bestimmten Be- rufsgruppe im öffentlichen Dienst, in ausschließlich ehrenamtlicher Arbeit ein Mil- lionenprojekt geschaffen wurde, das heute als genossenschaftlicher Betrieb ohne Bei- spiel dasteht, dann ist die Geschichte der Wohnungsbaugenossenschaft der Justizan- gehörigen Frankfurt am Main e.G. ein einmaliges Vorzeigeobjekt von allgemeiner und öffentlicher Bedeutung für das Rhein-Main-Gebiet und Hessen. Am 22. April 2013, dem Tag einer kleinen Feierstunde der Mitarbeiter zum 65-jähri- gen Bestehen der Justizbau Frankfurt in deren Verwaltung, fragte just ZEIT-online bezogen auf Hamburg ‚Warum lassen es Staat und Stadt zu, dass ganze Viertel der Spekulation anheimfallen und so lange durchgentrifiziert werden, bis sich dort nur noch die Wohlhabenden das Wohnen leisten können?‘ Auch auf diese Frage gibt die spannende Geschichte zur Errichtung von 140 Gebäuden mit 1.440 Wohneinheiten für mehr als 1600 genossenschaftliche Mitglieder in Frankfurt und Weiterstadt eine Antwort. Dem Autorenteam ist es gelungen, von den Mühen der Anfänge, die Auf und Abs so- wie die wichtigsten Weichenstellungen in der abwechslungsreichen Geschichte der Justizbau Frankfurt in gut lesbarer Form und mit viel Bildmaterial auch den Lesern nahe zu bringen, die ganz aktuell erschwinglichen Wohnraum und Alternativen für ein menschenwürdiges Wohnen in der modernen Großstadtgesellschaft suchen. ISBN 978-3-943407-43-3

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